Kirchen & Kapellen
Spirituelle Orte voller Geschichte und Glauben
St. Peter und Paul (Wittelbach)
Die katholische Kirche St. Peter und Paul in Wittelbach (Ortsteil von Seelbach im Schuttertal) zählt zu den letzten erhaltenen romanischen Chorturmkirchen der Region. Sie wurde 1132 erstmals geweiht und hat einen frühgotischen Turm aus dem 13. Jahrhundert. Bei der Innenrenovierung 1974 kamen mittelalterliche Fresken aus der Zeit um 1420 zum Vorschein und wurden freigelegt. Die Kirche zeigt im Inneren gotische wie barocke Ausstattungselemente und spiegelt die lange Bau- und Nutzungsgeschichte seit dem Mittelalter wider.
Pfarrkirche St. Nikolaus
Inmitten des Ortes erhebt sich die Pfarrkirche St. Nikolaus, erbaut während der Franziskanerepoche Seelbachs (1732–1813). Ein ganz besonderes Juwel dieser Kirche ist die historische „Stieffell“-Orgel aus dem Jahr 1781 – ihr warmer, kraftvoller Klang begeistert bis heute Musikliebhaber und Konzertbesucher.
Ein echtes Kleinod der Romanik ist das Kirchlein St. Peter & Paul in Wittelbach. Bereits 1132 geweiht, zählt es zu den letzten erhaltenen Chorturmkirchen in der Ortenau – ein Ort voller Stille, Geschichte und spiritueller Kraft.
Beide Kirchen gehören zur Röm.-Kath. Kirchengemeinde Südliche Ortenau.
Konradskapelle
Hoch über dem Tal, am Waldrand gelegen, thront die Konradskapelle mit herrlichem Blick auf die Burgruinen Geroldseck und Lützelhardt sowie auf das Dorf Seelbach. Sie wurde 1937 aus privater Initiative erbaut und ist mit ihren zahlreichen Votivtafeln ein eindrucksvolles Zeugnis der tiefen Gläubigkeit der hiesigen Bevölkerung.
Marienkapelle
Die Marienkapelle in Wittelbach, einst als Hofkapelle gedacht und 1902 neu errichtet, lädt mit ihren Figuren der Muttergottes sowie der Heiligen Antonius und Konrad zum stillen Gebet ein. Die liebevoll gestalteten Nischen verleihen ihr eine besondere Atmosphäre.
Kapelle Maria Königin
Ein Ort stiller Erinnerung ist die Kapelle Maria-Königin auf dem Schönberg, errichtet von Wilhelmine Lohrer, die ihrem im Zweiten Weltkrieg gefallenen Sohn damit ein bleibendes Denkmal setzte. 1958 eingeweiht, ging die Kapelle später in den Besitz der Schönstätter Marienschwestern über.




